Informationen zum Thema "Mandantenphishing"



Einige Gesellschafter haben vor einiger Zeit unaufgefordert ein Schreiben einer sog. „Interessengemeinschaft“ aus Eitorf erhalten. Dazu möchten wir Ihnen nachfolgend einige Informationen zur Verfügung stellen, da diese Schreiben bei einigen Verwirrung und Irritationen ausgelöst hat. Viele haben sich gefragt, wie der Absender an ihre private Anschrift gelangen konnte.

Dazu ist klarzustellen, dass die Adressen selbstverständlich durch die Gesellschaft oder die Reederei weitergegeben wurden. Wie bereits infrüheren Rundschreiben dargelegt, müssen
einem Gesellschafter auf Verlangen die Namen und Adressen sämtlicher Mitgesellschafter herausgegeben werden. Dabei verweisen wir stets und ausdrücklich auf die einschlägigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Sie haben allerdings die Möglichkeit, vom Verein die Herausgabe sämtlicher über Sie gespeicherten Daten sowie die Löschung dieser Daten zu verlangen.

Sofern Sie diesbezüglich tätig werden wollen, finden Sie passende Briefvorlagen beim Bundesverband der Verbraucherzentralen unter nebenstehendem Link:
Im Fall des Schreibens des IGF ist unter der auf dem Antwortformular des vermeintlichen Gutachterbüros (in der ausländischen Rechtsform einer „Ltd.“) angegebenen Internetseite kein Inhalt, mithin auch keine gesetzlich vorgeschriebenen Angaben eines Impressums vorhanden. Ob es sich dabei möglicherweise um den Versuch einer bewussten Täuschung handelt, wird ggf. juristisch zu prüfen sein.

Bei einer Recherche über den genannten Gutachter, dessen Name übrigens gleichzeitig als Referenz auf der Internetseite des IGF geführt wird, sind hochinteressante Dinge zu erfahren, z.B. in einem Bericht des „Beteiligungsreport“, den wir Ihnen mit freundlicher Genehmigung des Verlages zum Download zur Verfügung stellen: